Tränensäcke entfernen

Po-Modelierung und Straffung

Tränensäcke sind ein kosmetisches Problem, durch das die Betroffenen häufig älter aussehen, als sie eigentlich sind. Zu unterscheiden sind temporäre Tränensäcke von dauerhaften Tränensäcken. Bei Letzteren handelt es sich um eine Erschlaffung der Haut und tiefer liegenden Strukturen unterhalb des Auges. Dauerhafte Tränensäcke können vererbbar sein und schon in frühen Jahren auftreten. Um sie zu entfernen, gibt es mehrere Möglichkeiten.

Gering ausgeprägte Tränensäcke entfernen
Sind die Tränensäcke nicht stark ausgeprägt, können sie mit Cremes und Packungen behandelt werden. Der Erfolg ist durch diese kosmetischen Produkte und Hausmittel jedoch häufig unzureichend. Wer sie dauerhaft und zuverlässig entfernen möchte, kann sich für eine Laserbehandlung entscheiden. Vorab wird eine betäubende Creme auftragen und im Anschluss wird die spezielle Wirkung des Laserlichtes ausgenutzt. Die Haut wird langfristig geglättet und eine Narbenbildung wird vermieden. Eine Wiederholung der Behandlung kann für ein besseres Ergebnis erforderlich sein.

Stark ausgeprägte Tränensäcke entfernen
Wenn die Tränensäcke stärker ausgeprägt sind, ist eine Operation eine Möglichkeit für eine dauerhafte Entfernung des verdickten Unterlides. Dabei entfernt der Chirurg Fettgewebepolster, die unter der Haut liegen. Dieses Gewebe ist dafür verantwortlich, dass unter den Augen unästhetische Säckchen entstehen. Der Hautschnitt für die Tränensackentfernung erfolgt unmittelbar unter der Lidkante. Dadurch ist er nach der Abheilung nicht zu sehen. Gegebenenfalls wird diese Operation durch eine Behandlung mit dem Laser oder mit Botox ergänzt, um das Resultat zu verbessern. Neben der Entfernung des Fettgewebepolsters gibt es noch einen äußeren Eingriff. Bei diesem wird das Unterlid gestrafft und es wird kein Fettgewebe entnommen.

Ein aufwendiger Eingriff
Wie lange die Operation dauert, steht in Abhängigkeit zu der Ausprägung der Tränensäcke. Für gewöhnlich, ist mit einer Dauer von circa 20 Minuten pro Auge zu rechnen. Meist erfolgt der Eingriff unter Vollnarkose, da dies für den Patienten angenehmer ist. Nach der Operation sind die Augen für circa zwei Wochen angeschwollen. Da das operative Entfernen der Tränensäcke kein einfacher Eingriff ist, sollte er von einem kompetenten Mediziner erfolgen.