Muttermale entfernen

Po-Modelierung und Straffung

Es gibt vier Methoden ein Muttermal zu entfernen. Dazu zählen das Ausstanzen, das Abschaben, das Ausschneiden sowie das Lasern.

Ausstanzen
Handelt es sich nur um ein sehr kleines Muttermal, kann dieses ohne größere Umstände von einem Hautarzt ambulant herausgestanzt werden. Dazu wird der Bereich um das Muttermal lediglich örtlich betäubt und desinfiziert. Das eigentliche Herausstanzen dauert dann in der Regel nur wenige Sekunden, ist nahezu schmerzfrei und muss nicht genäht werden, so dass die Heilung nach einigen Tagen abgeschlossen sein sollte.

Abschaben
Auch hierbei wird der Bereich um das zu entfernende Muttermal zunächst desinfiziert und betäubt, ehe der Hautarzt mithilfe eines löffelähnlichen Instruments das Muttermal vorsichtig abschabt. Genau wie das Ausstanzen ist auch diese Methode äußerst schonend, da wirklich nur das Muttermal entfernt und umliegende Bereiche der Haut verschont bleiben. Darüber hinaus werden nur die oberen Hautschichten in Mitleidenschaft gezogen, so dass keine oder nur eine geringe Narbenbildung entsteht und auch die Wunde relativ zügig wieder verheilt.

Ausschneiden
Das Herausschneiden wird vor allem bei größeren Muttermalen angewendet. Auch dieser Methode gehen zunächst eine Betäubung sowie eine Desinfektion der umliegenden Haut voraus. Anschließend wird mit einem Skalpell etwas großzügiger um das Muttermal herum geschnitten und danach wird das so gelöste Muttermal mithilfe einer Pinzette herausgetrennt. Da größere Muttermale häufig bis in tiefere Hautschichten reichen, ist die Wunde nicht nur in der Fläche sondern auch in der Tiefe groß, so dass sie fast immer genäht werden muss. Die Fäden werden nach 7 bis 10 Tagen gezogen, während dieser Zeit muss die Wunde ständig dezinfiziert und geschont werden. Für gewöhnlich bleibt eine kleine Narbe zurück.

Entfernung mit dem Laser
Die Laserbehandlung hat den großen Vorteil, dass sie keinerlei Narben hinterlässt, weil sie lediglich die Pigmente im Muttermal zerstört, wodurch das Muttermal verblasst, die Haut an sich aber nicht beschädigt. Deshalb reicht im Anschluss an den Eingriff die Versorgung mit einem Verband für ein bis zwei Tage auch aus. Für die ersten Tage nach der Behandlung besteht das Risiko von etwaigen Hautreizungen und Entzündungen an der gelaserten Stelle, die aber durch bestimmte Salben gut in den Griff zu bekommen sind.
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