Handverjüngung

Po-Modelierung und Straffung


Die Hände sind ein Blickfang und lassen aufgrund von Sonnenschäden, Altersflecken und Falten, hervortretenden Venen oder durchscheinenden Gelenken Rückschlüsse auf das Alter zu. Unter Umständen passen die Alterserscheinungen nicht zum jugendlich wirkenden Gesicht.
Zur Handverjüngung haben sich verschiedene Methoden etabliert; dazu zählen Peeling, Microdermabrasion, Injektion, Laserbehandlung und plastische Chirurgie. In den meisten Fällen erfolgt die Behandlung ambulant.

Peeling
Bei einem Peeling werden die obersten Hautschichten mittels chemischer Stoffe oder Fruchtsäuren (zum Beispiel Trichloressigsäure, Phenol, Hyaloronsäure) abgetragen. Diese Methode empfiehlt sich für oberflächliche Pigmentflecken (Altersflecken).

Microdermabrasion
Bei der Microdermabrasion trägt ein sehr feines Schleifgerät die oberste Hautschicht ab. Die nachwachsende Haut sieht nach der Behandlung frischer aus. Microdermabrasion eignet sich ebenfalls für oberflächliche Pigmentflecken.

Injektionen, Lipofilling
Um das Unterhautgewebe aufzupolstern, wird Eigenfett in die Hautfalten gespritzt. Statt Eigenfett können auch sogenannte Fillers auf Basis von Hyaloronsäure oder Hydroxylapatit eingesetzt werden. Da der straffende Effekt mit der Zeit nachlässt, sollte nach sechs bis zwölf Monaten eine Wiederholung erfolgen.

Laserbehandlung
Bei der Laserbehandlung werden Pigmente mittels eines CO2- oder Erbium-YAG-Lasers zerstört, die der Körper in der Folge abbaut. Meistens reicht eine Behandlung nicht aus und sollte nach vier bis sechs Wochen wiederholt werden. Auch muss sich die Haut zwischen den einzelnen Behandlungen erst wieder regenerieren.

Plastische Chirurgie
Ist die Handverjüngung nicht durch die vorgenannten Behandlungsmethoden zu erreichen, kann überschüssige Haut Dank plastischer Chirurgie entfernt werden. Damit die Nähte nicht auffallen, setzt sie der Arzt in natürliche Beugefalten.

Risiken und Komplikationen der Handverjüngung
Das Risiko ist verhältnismäßig gering, mit Schwellungen und Rötungen ist aber in jedem Fall zu rechnen. Mögliche Komplikationen können Verbrennungen bei der Laserbehandlung und allergische Reaktionen bei Injektionen oder lokalen Betäubungsmitteln sein. Wundinfektionen und Nachblutungen treten dagegen selten auf.

Kosten
Je nach Aufwand und Behandlungsmethode liegen die Preise pro Hand bei etwa 50 bis 100 Euro und können zum Beispiel bei Operationen durchaus auf circa 1.000 Euro ansteigen