Facelifting mit MACS-Lift

Po-Modelierung und Straffung
MACS-Facelift ist innerhalb der Möglichkeiten des Faceliftings ein relativ neuartiges Verfahren. Die Abkürzung MACS steht für die englische Bezeichnung Minimum Access Facelifting. Es waren die beiden belgischen Chirurgen Verpaele und Tonnard, die dieses innovative Verfahren entwickelten und einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht haben. Mittlerweile wird dieses Verfahren der Schönheitschirurgie in vielen Praxen aber auch Kliniken für plastische Chirurgie angewendet. Bei dieser speziellen, für den Patienten besonders schonenden Operationstechnik wird lediglich ein kleines Stückchen Haut vor den Ohren und dem Kieferwinkel abgelöst. Die Anhebung der Wangenpartie erfolgt in einem zweiten Schritt durch einige feine Fäden, die in der Nähe beider Schläfen fixiert werden.
Die besondere Technik des Minimum Access Facelifting erfordert vom Operateur ein Höchstmaß an Erfahrung, Können und Präzision. Das mag ein Grund sein, warum diese Operationsmethode längst nicht von jeder schönheitschirurgischen Praxis angeboten wird. Bei der Suche nach einem geeigneten Chirurgen sollten sich Patienten deshalb im Voraus von dessen Qualifikation überzeugen. Auch die Weiterempfehlung bereits erfolgreich operierter Patienten kann ein Kriterium für die Wahl eines bestimmten Chirurgen darstellen. Gegenüber der herkömmlichen Variante ist das MACS-Facelift für die Patienten doch mit einigen Vorteilen verbunden. Durch diesen schonenden Eingriff entstehen zunächst bedeutend weniger Narben, was gleichzeitig mit einem natürlicheren Aussehen verbunden ist.
Außerdem ist regelmäßig auch mit weitaus geringeren Schwellungen zu rechnen, als bei der konventionellen Methode. Dies wiederum ist verbunden mit einer erheblichen Schmerzreduktion und einem deutlich verkürzten Klinikaufenthalt, sofern keine weiteren Komplikationen auftreten, welche in der Regel allerdings nicht zu erwarten sind. Denn die Methode des MACS-Facelift gilt auch unter Experten als risiko- und komplikationsarm. MACS-Facelift berücksichtigt außerdem das Zustandsbild und das Ausmaß von erschlaffter Gesichtshaut und verspricht am Ende ein besonders natürlich und harmonisch aussehendes Ergebnis mit schnellerer Heilung und weniger Narben. Unter Kostengesichtspunkten gesehen ist es allerdings so, dass ein MACS-Facelift nicht zwangsläufig günstiger sein muss, als ein konventioneller Eingriff.