Permanent Make-up

Po-Modelierung und Straffung
Beim Permanent Make-up erhalten Personen - vorwiegend Frauen - per Tätowierung das, was sonst durch kosmetische Artikel täglich aufgetragen werden muss: den Lidstrich, die edel geschwungenen Augenbrauen und die elegant umrahmten Konturen der Lippen. Das Ergebnis hält zwar nicht ewig, aber doch sehr lange, es wird durch mikrofeine Farbpigmente erreicht und kann Eyeliner und Lippenstift tatsächlich zumindest für den Alltag ersetzen.

Vorgehensweise und Wirkung von Permanent Make-up


Rein medizinisch betrachtet gehört Permanent Make-up ins Feld der ästhetischen Chirurgie, allerdings handelt es sich um einen Mini-Eingriff. Der kosmetische Chirurg - auch Kosmetik-Studios bieten schon Permanent Make-up in kleinem Umfang an - pigmentiert die Haut mit einer winzigen Nadel, die Farben gelangen nur in die oberste Hautschicht. Das hält bis zu zehn Jahren, dann wäre eine Auffrischung fällig. Die Farbpigmente sind schließlich ständigem Licht ausgesetzt und zersetzen sich durch dessen UV-Anteil allmählich chemisch. Reguläre Tätowierungen reichen tiefer. Es ist zu beachten, dass Permanent Make-up durch den Lichteinfall geringfügig die Farbe ändert. Das wird allerdings nur wenig sichtbar und kann durchaus natürlich wirken, wenn etwa eine Frau in den frühen Dreißigern ein etwas kräftigeres Lippenrot und dunklere Augenbrauen auf diesem Weg herstellen ließ und dann zehn Jahre später insgesamt dezenter (durch nachlassende Farben), damit aber auch altersgerechter wirkt. Zu den Anwendungen beim Permanent Make-up gehören:


• Konturen der Augenbrauen
• Wimpernkranzverdichtung per feinstem Lidstrich inmitten der Wimpernhärchen
• Eyeliner mit feinen bis starken Linien
• Lippliner zur Formung, Vergrößerung und auch Verkleinerung der Lippen
• Lippenfarbauffüllung
• Brustwarzenanpassung und -imitation
• Schönheitsfleck anbringen

Risiken von Permanent Make-up


Wie jeder körperliche Eingriff ist auch Permanent Make-up nicht völlig risikofrei, es können Schwellungen und Rötungen, ein leichtes Spannungsgefühl und auch ein Lymphaustritt (nur unmittelbar nach dem Eingriff) auftreten. Schlimmstenfalls entzünden sich die Einstiche. Das kennen alle Personen, die sich je tätowieren ließen, es verschwindet und ist so gut wie immer sehr harmlos. Als etwas bedenklicher gilt die seltene Gefahr von Allergien und Lippenherpes, auch würde eine Pigmentfarbe mit Eisenoxidanteilen bei einer eventuellen MRT-Untersuchung heiß werden. Daher müssen Frauen vor allem bei Permanent Make-up am Auge einen MRT-untersuchenden Arzt unbedingt darüber informieren.