Besenreiser entfernen

Besenreiser entfernen

Besenreiservarizen, so werden in der Medizin die Besenreiser genannt, sind dicht unter der Haut verlaufende Venen, die besonders in der warmen Jahreszeit sichtbar werden, so dass Betroffene, in der Regel Frauen, sich beeinträchtigt fühlen und eine Besenreiseentfernung anstreben. In wenigen Fällen ist eine Entfernung aus medizinischer Indikation angezeigt.

Wie entstehend Besenreiser

Wenn sich durch die Gefäßerweiterung in den Beinvenen das Blut staut, weil die Venenklappen nicht mehr richtig schließen oder die Blutgefäße erweitert sind, werden an den Beinen die unschönen Besenreiser sichtbar, die auf ein Venenleiden zurückzuführen sind. Viele Betroffene wissen nicht, dass sie die Entstehung teilweise selbst herbeiführen, weil sie sich zu wenig bewegen oder zu enge Kleidung tragen.

Wo können Besenreiser entfernt werden

Wer unschöne Besenreiser entfernen lassen will, sollte sich an seinen Hausarzt oder einen Internisten wenden, der mithilfe bestimmter Methoden vorab klärt, ob die Besenreiser erste Symptome von Krampfadern sind.
Werden die Besenreiser nur aus kosmetischen Gründen entfernt, müssen Patienten die Kosten der Therapie selber tragen.
Sehr erfolgreich werden Besenreiser heute mit Laserbehandlungen entfernt, die immer von qualifizierten Fachärzten vorgenommen werden sollte. Alternativ zur modernen Laserbehandlung gibt es die Sklerotherapie, bei der die Besenreiser verödet werden. Nach dem Entfernen der Besenreiser fühlen sich die Betroffenen sichtlich erleichtert und zeigen wieder gerne Bein.

Besenreiserentfernung und Kosten

Eine pauschale Aussage zu den Kosten lässt sich nicht treffen, weil die Besenreiser auch in ihrer Anzahl sehr individuell sind. Die Fachärzte berechnen die Kosten pro Sitzung, die bis zu 90 Minuten dauern kann. Pro Sitzung werden bis zu 150 Euro berechnet. Bei zehn erforderlichen Sitzungen kommt ein entsprechender Betrag zusammen.
Da es sich um einen sogenannten ästhetischen Eingriff handelt, dem keine medizinische Indikation zugrunde liegt, müssen Betroffene den Eingriff selbst finanzieren, weil eine Übernahme der Kosten in der Regel weder bei den gesetzlichen noch den privaten Krankenkassen erfolgt.