Korrektur abstehender Ohren

 

Risiken und Nachwirkungen

Nach der Ohrenkorrektur kann es zu Schmerzen kommen, die aber erträglich sind und mit entsprechender Medikation reduziert werden können. Nach ein paar Tagen verschwinden die Schmerzen und auch mögliche bläuliche Verfärbungen an den Ohren.
Noch drei Wochen nach der Ohrenkorrektur sollten die Betroffenen einen Mützenverband beim Schlafen tragen, um so die Ohrmuschel vor dem Abknicken zu schützen. Zehn Tage nach der Ohrenkorrektur werden die Fäden gezogen. Wie das Ohr endgültig geformt ist, sieht man erst drei Monaten später, wenn alle Schwellungen abgeklungen sind.

Ohrenkorrektur

Eine Ohrenkorrektur wird häufig vorgenommen, wenn der Betroffene Segelohren hat. Segelohren sind abstehende Ohren, die nicht der Norm entsprechen. Mithilfe einer Ohrenkorrektur lassen sich die Ohren anlegen. Bei Kindern bis zum Alter von acht Jahren übernehmen die Krankenkassen die Kosten der Ohrenkorrektur.

Die Ohrenkorrektur als Routine-Eingriff

Die Otoplastik, das ist der medizinische Fachbegriff für die Ohrenkorrektur, ist heute ein Eingriff, der schon bei Kindern vorgenommen wird. Segelohren sind eine angeborene Fehlbildung, die häufig bei den Betroffenen zu psychischen Störungen und Minderwertigkeitskomplexen führt.
Handelt es sich bei der Fehlbildung um anlagebedingte Ohrknorpelfehlbildungen, ist es häufig so, dass die Ohrmuschel der Betroffenen zu groß ist und stark absteht. Die Ohrenkorrektur erfolgt durch einen Schnitt hinter dem Ohr. Bei einer Otoplastik wird der Ohrknorpel neu geformt und in einer engeren Form wieder angenäht. Anschließend kann das Ohr an den Kopf angelegt werden.
Die Ohrenkorrektur ist sowohl bei Kindern als auch im Erwachsenenalter möglich. Wenn Kinder unter ihren abstehenden Ohren leiden, empfehlen die Mediziner eine Ohrenkorrektur schon vor dem Eintritt in die Schule.
Die Ohrenkorrektur ist eine etwa einstündige Routine-OP, die ambulant und auf Wunsch der Patienten unter Vollnarkose erfolgt. Im Anschluss an die Ohrenkorrektur müssen die Patienten sieben Tage einen festen Verband um den Kopf tragen, mit dem die Ohren fest an den Kopf gedrückt werden.


 


OP-Dauer 1,5-2 Stunden
Narkose: Dämmerschlaf oder Vollnarkose
Klinikaufenthalt: ambulant oder eine Nacht stationär
Fadenzug: nach ca. 7 Tagen
gesellschaftsfähig: nach 1 Woche